Liveshopping-Anbieter Schutzgeld.de vor dem Aus

Liveshopping-Anbieter Schutzgeld.de wirft das Handtuch und stellt den Betrieb der Website ein. Ein Tag – ein Produkt – ein Preis – so wurde über Schutzgeld.de täglich ein Produkt angeboten. Jedes Produkt stand maximal 24 Stunden zum Verkauf oder war vorher ausverkauft.

Vorbild für Liveshopping-Portale ist Woot.com.In Deutschland gibt es genau genommen drei weitere copy-cats von woot.com: Guut.de, Preisbock und Ibood.com .

Ähnliche Modelle bietet das Axel-Springer-Arcandor Joint Venture myby, der TV Sender 1-2-3-TV mit MyLiveshopping eine Übersicht LiveShoppingGuide

Allen Liveshopping-Portalen gemeinsam ist, dass eine Produktauswahl die teilweise Themenbezogen sein kann nur in einem bestimmten Zeitraum angeboten wird. So wird das „Muss ich auch haben“-Gefühl geschürt und damit Bedürfnisanreize gesetzt oder verstärkt die letztlich den Kaufentscheidungsprozess starten und von vorneherein beeinflussen. In der Praxis stellen User nach Ablauf der Angebotsperioden indes häufig fest, dass der Markt über Preissuchmaschinen die Abverkaufsprodukte zum gleichen Preis oder günstiger anbietet.

Interessant ist, dass die Anbieter von Schutzgeld.de als Begründung angeben, der Markt habe zu geringes Wachstumspotenzial, um mit diesem Geschäftsmodell langfristig erfolgreich sein zu können. Warten wir die weitere Entwicklung ab.

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